Externe SSDs Vergleich

Externe SSD-Festplatten – der Vergleich

 

Während bei einer externen HDD-Festplatte der Zweck als mehr oder weniger ausschließlicher Datenspeicher klar ist, kann eine externe SSD-Festplatte deutlich mehr. Durch den schnelleren Zugriff auf die Daten kann der Flash Drive dabei helfen, zum Beispiel bei der Bildbearbeitung oder für Videos, die Verarbeitungsgeschwindigkeit eines Laptops, PCs oder Macs deutlich zu erhöhen. Als reiner Datenspeicher sind die SSD-Festplatten eigentlich zu teuer und auch zu klein. Derzeit gibt es Modelle von 128GB bis 2TB, wobei die übliche Obergrenze der Hersteller bei 1TB liegt. Auch die Preise eines externen Flash Drives liegen, ähnlich wie bei internen Festplatten, bei einem Vielfachen der HDD-Modelle. Dafür sind externe SSD-Festplatten aufgrund ihrer Bauweise ohne mechanische Teile wesentlich robuster, was Stürze oder Transport angeht. Zudem sind sie auch kleiner und leichter, wodurch sie hervorragend für den Transfer größerer Datenmengen geeignet sind, wenn der Computer zuhause bleiben soll.

 

Leistung und Geschwindigkeit

 

Externe SSD-Festplatten sind besonders gut zum Aufrüsten eher älterer Computer geeignet, wenn keine neue interne SSD-Platte eingebaut werden soll. Oder auch, wenn aus Kostengründen ein kleinerer interner Speicher gewählt wird. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten der externen Flash Drives liegen zwar unter denen der internen, im Alltag macht das aber kaum einen Unterschied. Unangefochtener Spitzenreiter ist hier Samsung, sowohl die SSD T3 mit 256, 512, 1024 (1TB) oder 2048 (2TB) Gigabyte als auch die SSD T1 mit bis zu 1TB haben eine Schreib- und Lesegeschwindigkeit von jeweils 450 MByte/s. Dahinter folgt die ScanDisk Extreme 500 (240GB) mit 308 MByte/s für Lesen und 260 MByte/s für Schreiben. Angeschlossen werden die SSD-Festplatten über USB 3.0. Zwar ist auch USB 2.0 bei vielen Modellen verfügbar, doch die ältere Technologie bremst die Datenübertragungsrate merklich aus.

 

Gehäuse und Robustheit

 

Das Gehäuse der externen SSD-Festplatten besteht entweder aus robustem Hartplastik oder aus Metall. Teilweise sind die Oberflächen auch geriffelt oder gummiert, damit die kleinen Platten schön griffig bleiben. Durch die Bauweise ohne mechanische Teile sind die Flash Drives zwar generell robuster als HDD-Festplatten, doch ist der elektronische Controller einmal beschädigt, gestaltet sich die Datenrettung von SSD-Festplatten schwieriger. ScanDisk hat daher seine Extreme 500 mit einem zusätzlichen Stoß-Schutz versehen. Bei Samsung setzte man bei der SSD T3 auf ein Metallgehäuse und eine spezielle „Anti-Schock-Dämpfung“ für bessere Sicherheit.

 

Alles entscheidendes Kriterium: das Preis-Leistungs-Verhältnis

 

Im Vergleich stellt sich heraus, dass das schnellste Modell mit der höchsten Speicherkapazität auch das preiswerteste ist. Die Samsung SSD T3 1TB ist bereits für unter 380 Euro zu haben und hat mit rund 37 Cent/GB auch die niedrigsten Kosten. Wer keine so große Speicherkapazität benötigt, bekommt die ScanDisk Extreme 500 mit 240GB um rund 95 Euro. Und für Sparfüchse, die lediglich bei Bildbearbeitung oder Office-Programmen einen alten Rechner etwas beschleunigen wollen ohne große Datenmengen zu benutzen, sind 128GB-Modelle empfehlenswert. Hier landet zwar die Intenso 3822430 128GB mit knapp 45 Euro beim Kaufpreis auf Platz Eins – allerdings ist merkt man hier den günstigen Preis auch an der Schreibgeschwindigkeit von nur 70Mbyte/s. Externe SSD-Modelle von Verbatim sind ähnlich günstig (ab etwa 62 Euro), aber deutlich schneller und daher eindeutig Preis-Leistungs-Sieger.