Antivirus Software
Sie tarnen sich gut, schleichen sich meistens unsichtbar ins System und können im Ernstfall sämtliche Arbeitsprozesse zum Stillstand bringen: Viren zählen seit Jahren zur größten Bedrohung der Computer-Benutzer. Deshalb gehört eine Antivirus-Software
inzwischen zum Standard einer professionellen Computer-Rundumausstattung für die private und berufliche Nutzung. Ein Antivirus-Programm öffnet sich automatisch im Hintergrund, sobald der Computer hochgefahren wird, und hat die Aufgebabe, den PC vor Angriffen von außen zu schützen. Das funktioniert jedoch nur, wenn die Antivirus-Software immer wieder aktualisiert wird. Viele Antiviren-Programme suchen mindestens einmal täglich selbstständig die Verbindung zu den Updates im Internet und laden diese selbstständig hoch. Das klappt am besten, wenn ohnehin eine Flatrate besteht und der Computer ständig online ist. Wer nur ab und zu das Internet besucht, sollte das Programm regelmäßig manuell aktualisieren. Einen vollständigen Rundum-Schutz kann eine Antivirus-Software jedoch nicht bieten. Zum einen werden immer wieder neuartige, unbekannte Viren kreiert, für die erst Aktualisierungen geschaffen werden müssen. Zum anderen können sich die Viren auch in einem Mail-Anhang verstecken. Deshalb sollten angehängte Dateien unbekannter Mailabsender, die nicht angefordert wurden, im Zweifelsfall sofort ungeöffnet gelöscht werden.