DSL Flatrates
DSL Flatrates haben in Ende der 90er Jahre und Anfang der ersten 2000er Jahren zunehmend die alten Modem oder ISDN Verbindungen aus den Wohnungen vertrieben.
Bevor DSL eingeführt wurde, gab es kaum Modem- oder ISDN-Flatrates, sondern teure call by call Tarife, die zudem langsamer als DSL waren. Diese call by call Angebote wurden bei DSL kaum angeboten und waren zumeist auch schon nach ein paar Stunden Internetnutzung teurer als eine Flatrate.
DSL Flatrates fingen mit ADSL und einer Geschwindigkeit von ca. 512 kb/s an. Heutzutage sind ASDL2+ Anschlüsse mit 20 mbit/s verfügbar. Gängig sind zwischen 2 und 20 mbit/s. Hierbei gilt es zu beachten, das ADSL Modems meistens nicht den ADSL2+ Standard unterstützen. Bei einem “Upgrade” muss also evtl. das Modem ersetzt werden.
Alternativ zu ADSL gibt es auch SDSL. Hiermit kann der Kunde frei über Up- und Downloadgeschwindigkeit bestimmen. Bei ADSL sind Up- sowie Downloadgeschwindigkeit vorbestimmt.
Neuerdings werden DSL Flatrates oft auch mit einem VoIP Paket angeboten.
VoIP bedeutet “Voice over IP”, also vereinfacht ausgedrückt “Stimme über das Internet”.
Diese Technik könnte heutige Telefone überflüssig machen, da die Telefonate durch das Internet geleitet werden.