Archive for the 'Fragen zu DSL' Category

DSL Dialer Schutz

Bin ich mit DSL vor Dialern geschützt?

Wer mit DSL im Internet unterwegs ist, ist vor Dialern sicher. Dialer bauen über die Telefonleitung eine Internetverbindung zu einer kostenpflichtigen Rufnummer auf. Da bei DSL keine Telefonverbindung besteht, sondern die Datenübertragung über einen eigenen Kanal erfolgt, kann ein Dialer bei einer DSL-Verbindung keinen Schaden verursachen. Es ist technisch gar nicht möglich, über DSL eine Telefonverbindung aufzubauen.

Es ist zwar immer wieder die Rede von “DSL-Dialern“, diese setzen aber auch voraus, dass “zur Anmeldung” eine Telefonnummer angerufen wird. Da ohne Telefonanruf der Anbieter kein Geld bekommt, ist somit eine Dialerverbindung unter DSL für einen Betrüger sinnlos.

Obwohl man vor Dialer-Kosten geschützt ist, kann es trotzdem sein, dass sich ein Dialer auf dem Rechner installiert. Er wird er dann zur Gefahr, wenn einmal nicht mit DSL, sondern über die Telefonleitung gesurft wird (z.B. weil der DSL-Anschluss gestört ist oder man aufgrund eines Anbieterwechsels für ein paar Tage DSL nicht nutzen kann). Daher sollte man vor dem Einwählen über die Telefonverbindung immer einen Malware-Scanner, der auch Dialer erkennt, den Computer untersuchen lassen. Zudem ist es auch ratsam, das Telefonkabel nicht permanent in der ISDN/Modem-Karte stecken zu lassen, sondern immer nur dann in die Karte zu stecken, wenn die Telefonverbindung tatsächlich benötigt wird (z.B. wenn ein Fax verschickt werden soll).

Dialer, die sich ungefragt installieren und nicht über entstehende Kosten informieren, sind übrigens illegal. Wer solche Dialergebühren auf seiner Telefonrechnung findet, sollte sofort Einspruch gegen die Rechnung erheben und Strafanzeige gegen den Inhaber der Dialer-Rufnummer erstatten. Die angefallenen “Gebühren” müssen natürlich auch nicht bezahlt werden.

DSL Ausfälle

Was tun, wenn DSL nicht verfügbar ist?

Seit der Einführung der Breitband–Internetanschlüsse spielt das Internet ein zentrale Rolle im Leben der Menschen. In fast jedem Haushalt ist bereits ein DSL–Anschluss installiert und wird von den Usern beinahe jeden Tag mehrfach genutzt. So komfortabel, aufregend und für viele mittlerweile essentiell das Internet heute ist, umso unangenehmer wird es, wenn das DSL einmal ausfällt.

Aufgrund der Tatsache, dass eine stetig weiter steigende Anzahl an neuen Anschlüsse auf die zum Teil veraltete Netzinfrastruktur geschaltet wird, sind Störungen der Leitungen fast vorprogrammiert. Häufig sind die meisten dieser Ausfälle aber schlichtweg auf Überlastung der in die Jahre gekommener Technik zurückzuführen, sodass hier einfach nur die Ruhe bewahrt werden muss. Fällt das DSL also beispielsweise zum frühen Abend aus, so ist dieser Umstand schlichtweg auf die hohe Netzauslastung zurückzuführen. Sobald die Kapazität einige wenige Stunden später wieder hergestellt ist, sollten die meisten Anschlüsse ohne menschliches Zutun wieder funktionieren.
Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, kann oft ein Anruf in der Hotline des Providers helfen. Mittels verschiedener Prüfprogramme kann dort oft in kurzer Zeit die Kapazität der Leitung gemessen und die Anschlusstechnik neu gestartet werden.
Auch der Faktor Mensch sollte bei Ausfällen nicht unterschätzt werden. Denn oftmals sind viele Nutzer für Störungen des DSL selbst verantwortlich. So sollte vor einem Anruf beim Provider immer selbst geprüft werden, ob die Originalverkabelung und Steckverbindungen  auch stimmen.

Wohnungswechsel mit DSL Anschluss

So groß die Vorfreude auf die neuen Räumlichkeiten einer Nachfolgewohnung auch sein mag, so anstrengend empfinden fast alle Menschen einen Umzug dorthin. Zwar sind die meisten Gegenstände die es zu transportieren gilt oft mühsam zu verstauen, jedoch häufig schnell und überschaubar zu expedieren.
Nicht ganz so einfach und unkompliziert gestaltet sich oft das Mitnehmen des DSL Anschlusses in die neue Wohnung. Oft stellt sich den Nutzern die Frage, wie viel früher eine Anmeldung des Umzuges beim Provider einzureichen ist. Das kann, vom Anbieter

unabhängig, jedoch stark variieren - sind doch die meisten Verträge auch mit einem Telefonanschluss gekoppelt. Findet der Umzug innerhalb eines Vorwahlgebietes statt, bleiben die meisten Daten des Anschlusses gleich, sodass ein bis zwei Wochen Anmeldezeit beim Netzbetreiber reichen sollten. Schneller geht es oft auch, wenn die Vormieterdaten dem Nutzer bekannt sind. So kann schon im Vorfeld auf Seiten des Providers geklärt werden, ob ein Anschalttechniker der notwendig wird, um die DSL – Anbindung nach Aufschaltung zu aktivieren.
Auch sollte im Vorfeld beim Netzbetreiber erfragt werden, ob an der neuen Adresse die volle Bandbreite der DSL  Leitung verfügbar ist. Denn nicht selten ist die Netzinfrastruktur sehr unterschiedlich ausgebaut, sodass es bei unterschiedlichen Adressen zu ganz verschiedener Performance beim Internet kommen kann, welche vom Provider meist nicht beeinflusset wird. So sollte man also bereits im Vorfeld einige Eckpunkte klären, damit ein reibungsloser Wechsel stattfinden kann.

Wie kann man sich vor Fishing schützen ?

Der Schutz vor Fishing kann sehr vielgestaltig ausfallen und im Rahmen der immer ausgefeilteren Fishingattacken werden auch die angebotenen Schutzmethoden immer effektiver und wirkungsvoller.

Besonders im Zusammenhang mit der Versendung von EMails werden Fishing Probleme immer häufiger. In diesem Bereich sind eingesetzte Emailfilter eine gute Variante, um gefälschte FishingEMails zu erkennen und zu beseitigen. Diese EMailfilter sind in der heute gut entwickelten Antivirensoftware meist schon in Kombination enthalten. Wichtig ist es hierbei, dass auch ein Antivirenprogramm stetig aktiviert werden sollte und nicht veraltet ist. Die ständige Aktualisierung sorgt dafür, dass das Programm immer auf dem neuesten Stand ist, auch in Bezug auf das Problem Fishing.
Die Basis des Schutzes gegen Fishing bildet bei diesen Programmen eine sogenannte Blacklist, wobei deren Erneuerung und Weiterentwicklung kontinuierlich über das Internet vorgenommen wird, oder das Ausnutzen der Erkennung von Fishing EMails an markanten Merkmalen. Diese sind beispielsweise Hinweise auf die IP-Adresse eines Standortes oder das Abweichen von Hostnamen.
Auch für Laien erkennbare Fishing Email Merkmale sind die namenlose Anrede mit allgemeinen Floskeln. Auch eine Vorgabe einer besonderen Eile oder drängende Aufforderungen kennzeichnen eine Fishing Email.
-Schutz vor Fishing also durch die eigene gute Aufmerksamkeit

-Eine weitere gute Möglichkeit, um sich gegen Fishing zu schützen, ist die Vergabe eines Kennwortes für jede spezielle Anwendung. Auch wird empfohlen, ein Passwort als aus einem Kennwort festzulegen. Hierbei erfolgt eine Kombination aus dem benutzerdefinierten Passwort und der Bildung dieses von der Domäne der genutzten Webseite.
Banken und Kreditinsitute verwenden beim Schutz gegen Fishing spezielle Internetverfahren. Beim Nutzen des Online Banking sollte eine Erkundigung bei der entsprechenden Bank nach einem Schutzmechanismus gegen Fishing vor Abschluß des Vertrages erfolgen. Fast jedes Kreditinsitut bietet im Kundenservice diesen Schutz an.