Juni 21st, 2008 by admin
ADSL2 steht für Asymmetric Digital Subscriber Line 2 und ADSL2+ steht für Extended bandwidth Asymmetric Digital Subscriber Line 2, also Begriffe, die man ins Deutsche wie folgt übersetzen kann: asymmetrische digitale bzw. außerordentliche asymmetrische digitale Bandbreite. Gemeint ist die Bandbreite im Sinne von Datentransfer zum Übertragen von Informationen aus dem Internet oder anderen Netzwerken.
Es handelt sich hier um Fortentwicklungen der ADSL-Norm, die schon in verschiedenen Bandbreiten seit Jahren verfügbar ist. Die meisten Internetuser kennen sie unter dem Stichwort DSL und sind über die Werbung vieler Telefonanbieter auf diesen Standard gewechselt, meistens als Flatrate. Dabei ist den wenigsten bewusst, dass dieser Standard einen besonderen Bereich der normalen Kupferkabel der Telefonanbieter nutzt, der früher technisch nicht gebraucht wurde. Weil so ein ganz neuer Bereich der Telefonleitung genutzt wird, können die Telefongesellschaften besonders günstige Angebote machen, ohne dabei mit den Datenleitungen der Telefongespräche in Engpässe zu geraten.
Technisch bedingt ist die Datenrate aber beim traditionellen Verfahren begrenzt. Insbesondere ist es kaum möglich, hochauflösende Bilder für Fernseh- oder Filmübertragungen zu realisieren. Allerdings können die größeren Anbieter schon seit einiger Zeit über interne Glasfaserverkabelungen diese Schallmauer der Kupferverkabelung durchbrechen. Diese Anbieter bieten nun die neueren Normen ADSL2 bzw. ADSL2+ an.
Nun können die Kunden für einen kleinen Aufschlag HDTV, also hochauflösendes Fernsehen über eine normale Internetverbindung bekommen. Dies dürfte vor allem für Kunden interessant sein, die eine qualitativ gute Aufzeichnung von Fernsehsendungen anstreben. HDTV kann über die herkömmliche Art der Fernsehbildverbreitung noch nicht oder so gut wie nicht umgesetzt werden.
ADSL2+ streckt die Bandbreite eines ADSL-Signals von schon sehr guten 1,1 MHz auf enorme 2,2 MHz und steigert damit die maximal mögliche Datenrate auf sagenhafte 25 Mbit/s (allerdings nur in Empfangsrichtung). Die in Deutschland umgesetzte ADSL-over-ISDN-ADSL2+-Möglichkeit kann allerdings technisch bedingt lediglich 16 MBit/s anbieten, was aber für die HDTV Freunde ausreichend sein sollte.
Oktober 4th, 2007 by admin
Sprechen wir von einem handelsüblichen DSL-Zugang, dann ist die Rede zumeist von einem Asymmetric Digital Subscriber Line, kurz auch ADSL genannt. Dieser Begriff bezeichnet dabei die Möglichkeit, einen DSL-Zugang über den Telefonanschluss zu nutzen, wobei die Kunden hierbei auch noch einen ungleichen Breitbandanspruch nutzen können, was wiederrum das asymmetrisch in der Bezeichnung beschreibt.
Diese Möglichkeit der Breitbandverbindung ist in Deutschland zur Zeit die am weitesten verbreitete. Wesentlich seltener sind beispielsweise Breitbandverbindung über Satellit, Kabel oder gar aus der Steckdose. Das Prinzip beim ADSL ist dabei eigentlich recht simpel. Kurz gefasst gibt es bei herkömmlichen Telefon- und ISDN-Leitungen Frequenzbereiche, welche einfach von der Telefonie nie genutzt werden und somit eigentlich verschenktes Potential sind. ADSL nutzt nun diese höheren Frequenzbereiche, ohne dass die Frequenzen der Telefonie belastet werden. So kann neben dem Telefonieren auch gleichzeitig über Breitbandverbindung im Internet gesurft werden.
Wichtigstes Element zur endgültigen Trennung der beiden Frequenznutzer in der Telefonleitung ist hierbei die sogenannte Frequenzweiche, welche umgangssprachlich auch als Splitter bezeichnet wird. Jene muss sowohl beim Anwender als auch beim Hauptverteiler installiert werden. Jener Hauptverteiler oder besser gesagt der Abstand zu diesem spielt auch eine wesentliche Rolle bei der maximalen Bandbreite bei ADSL, wobei eine höhere Entfernung immer die Bandbreite schmälert, die der Kunde nutzen kann.
In einigen Gegenden Deutschlands ist deswegen teilweise gar kein ADSL-Anschluss möglich, bis nicht ein Hauptverteiler in ausreichender Nähe errichtet wird.
September 30th, 2007 by admin
Ein Breitband-Internetzugang mittels DSL (Digital Subscriber Line) wird meist über die Telefonleitung angeboten. Etliche Internet-Service-Provider kämpfen mit stetig günstigeren Preisen auf einem immer größer werdenden Markt der Hochgeschwindigkeits-Kommunikation.
Doch schon längst ist die Anbindung über die Telefonleitung nicht mehr die einzige Möglichkeit zum Zugriff auf das weltweite Netz. Da nicht jede Telefonleitung DSL-fähig ist und die Grenzen der Übertragung über den Kupferdraht bald erreicht sind, müssen andere Mittel und Wege gefunden werden, noch schneller noch mehr Daten in das Netz zu stellen und aus dem Netz zu laden.
Viele Anbieter von Kabelnetzen in Deutschland bieten ihren Kunden bereits DSL über den Kabelanschluss an. Die Preise hier orientieren sich an den Preisen der großen ISP und können diese zum Teil schon unterbieten. Immer populärer werden Komplettpakete, die außer dem digitalen Kabelanschluss auch den Internetzugang und eine Telefon-Flatrate beinhalten. Auch der Internetzugang über Satellit hat sich bereits etabliert, die Kosten hier sind allerdings höher als beim herkömmlichen Zugang über den Kupferdraht, dafür sind Beeinträchtigungen wie Reichweitenbegrenzungen oder Dämpfung ausgeschlossen.
Der Highspeed-Internetanschluss aus der Steckdose steckt dagegen noch in den Kinderschuhen. Hier wird, entgegen der geläufigen Vorstellung, alle Daten werden über das gesamte Stromnetz gesendet, nur die sogenannte „letzte Meile“ vom Verteiler zum Verbraucher über das Stromnetz gespeist. Zudem ist ein spezielles Endgerät, ein PLC-Modem notwenig, das die Daten aus der Steckdose decodieren kann. Geschwindigkeiten von bis zu 2 Mbit/s sollen hier möglich sein.
Zukunftsmusik in Deutschland ist die VDSL-Technologie (Very High Data Rate Digital Subscriber Line), die ein hybrides Netz aus Glasfaserkabeln erfordert. Diese Technik wird in den USA im Bereich Fernsehen, Internet und Telefon bereits getestet.
September 26th, 2007 by admin
Immer höhere Verbindungsraten sind in den letzten Jahren beim Internetanschluss zum Standard geworden und kaum ist das DSL-Netz soweit gewachsen, als dass beinahe 50 Prozent der Haushalte mit Festnetzanschluss einen besitzen, da taucht für Vielnutzer des Internets schon wieder eine neue Verbindungsmethode auf.
Diese hat den Namen “Very High Speed Digital Subscriber Line” und wird abgekürzt als VDSL. VDSL soll eventuell die Zukunft und wohl auch irgendwann der neue Standard sein, wobei sich diese Technologie darin noch schwer tut. Zwar werden bei VDSL bis zu 50 Megabites Übertragungsraten möglich, aber diese sind mit einem gewissen Nachteil verbunden. Der Nachteil bezieht sich dabei auf die Länge der Verbindung vom Empfänger bis hin zur Vermittlungsstelle. Schon bei guten 1000 Meter Abstand zwischen den beiden fällt die Leistung von VDSL deutlich ab, gerade einmal 30 Megabit können noch erreicht
werden.
Steigert sich der Abstand sogar auf 2 Kilometer, so fällt die Geschwindigkeit auf DSL-Niveau. Sinn macht von daher VDSL bisher nur in Metropolen mit nahen Vermittlungsstellen, beziehungsweise einem dichten Netz dieser in der Metropole. Auch wenn viele Firmen die Zukunft in VDSL sehen, so muss das Problem mit der Nutzung im ländlichen Bereich noch behoben werden.